1. Stromanforderungen und Hardwaresicherheit
| Eingangsspezifikation | Bereich |
|---|---|
| Eingangsspannung | 6–60 V |
| PWM-Signal | 3–6 V |
Einschaltreihenfolge
Diese Leuchten haben eine extrem hohe Spitzenleistungsaufnahme. Eine strenge Einschaltreihenfolge ist erforderlich, um dauerhafte Schäden an Leuchten und Kameras zu vermeiden.Sichern Sie alle Kabel vor dem Einschalten
Verbinden oder trennen Sie die Cobalt-Steckverbinder niemals im laufenden Betrieb. Schalten Sie das System immer vollständig aus, bevor Sie Komponenten trennen.
Prüfen Sie, dass Ihr PWM-Ausgang ≤ 6 V beträgt
Anders als bei der aquaLUX Nano führt eine Überschreitung von 6 V am PWM-Signal zu einer sofortigen Beschädigung des LED-Treibers.
Wenn Sie die Leuchten von einer explore3D oder stellarHD Elite ansteuern, ist keine Konfiguration erforderlich – beide geben automatisch ein sicheres 3,3-V-PWM-Strobe-Signal aus.
2. Betriebsgrenzen und Wärmemanagement
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Maximale Strobe-Helligkeit (dweOS) | 500 |
| Empfohlene Kamera-Bildrate | 15 FPS |
Thermische Sicherheitsabschaltung
Der Controller verfügt über einen internen Temperatursensor, der die Ausgangsleistung bei Überhitzung drosselt. Dies ist eine Notfallschutzmaßnahme, kein Betriebsmodus – wiederholtes Auslösen verkürzt die Lebensdauer der Leuchten deutlich.3. Belichtung und Strobe-Helligkeit konfigurieren
Das Beleuchtungssystem unterstützt derzeit nur manuelle Belichtung. Legen Sie zuerst eine feste Belichtung fest und stimmen Sie dann das Strobe darauf ab.Grundbelichtung einstellen (Leuchten AUS)
Stellen Sie bei ausgeschaltetem Strobe die Belichtungszeit Ihrer Kamera ein.
- Dunkle Szenen
- Helle Szenen (Sonnenlicht / Kaustiken)
Beginnen Sie mit einer Belichtungszeit von 135 (bei 15 FPS). Dadurch wird die maximale Strobe-Leistung begrenzt und die Leuchten bleiben innerhalb sicherer thermischer Grenzen.
Strobe-Helligkeit anpassen
Mit fest eingestellter Grundbelichtung erhöhen Sie die Strobe-Helligkeit nach Bedarf.
Signalverzögerung: Zwischen dem Strobe-Signal und dem Aufleuchten der LED liegt eine kleine hardwarebedingte Verzögerung, sodass die LED erst bei Erreichen eines Mindesthelligkeitswerts aktiviert wird.In dunklen Szenen ist dies nicht sichtbar, da das Strobe die Belichtung dominiert. In hellen, kaustischen Szenen dominiert das Umgebungslicht, wodurch die Verzögerung deutlicher hervortritt. Ein Signal-Offset-Fix ist in Entwicklung; in der Praxis beeinträchtigt die Verzögerung die Gesamtleistung nicht.
Nutzen Sie die Entfernung – nicht die Einstellungen – zur Helligkeitssteuerung
Sobald Belichtung und Strobe festgelegt sind, sollten Sie sie kaum noch anfassen. Steuern Sie die Szenenhelligkeit über Ihren physischen Abstand zum Motiv:
- Zu hell → Sie sind zu nah dran
- Zu dunkel → Sie sind zu weit weg